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	<title>Spieltriebe Osnabrück</title>
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	<description>Ein weiterer WordPress-Blog</description>
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		<title>Noch zwei Stunden bis zur Premiere</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 13:27:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat funktioniert! Nach einer gelungenen Generalprobe am Donnerstag &#8211; mit wenigen kleineren Pannen, die per Definition in einer solchen passieren müssen, damit die Premiere gut wird &#8211;  kann der Spieltriebe 4-Routenlauf heute starten! In knapp zwei Stunden öffnet sich das Theater Osnabrück zum ersten Mal in der neuen Intendanz von Ralf Waldschmidt und 14 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es hat funktioniert!</strong> Nach einer gelungenen Generalprobe am Donnerstag &#8211; mit wenigen kleineren Pannen, die per Definition in einer solchen passieren müssen, damit die Premiere gut wird &#8211;  kann der <em>Spieltriebe 4</em>-Routenlauf heute starten! In knapp zwei Stunden öffnet sich das Theater Osnabrück zum ersten Mal in der neuen Intendanz von Ralf Waldschmidt und 14 Produktionen gehen an den Start. Die Fahrzeuge stehen bereit, die Darsteller begeben sich allmählich in die Maske, die Routen sind startklar. Die Spieltriebe werden entsichert.</p>
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		<title>Der Countdown läuft</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 13:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch zwei Stunden bis zur Generalprobe. Zum ersten Mal werden heute alle Routen in Originalzeit ausgetestet. Das Theater brummt. Seit zwei Tagen laufen die Endproben, seit spätestens gestern bekommen wir durchschnittlich vier Stunden Schlaf &#8211; und die Stimmung ist gut! Zwanzig vor fünf startet das Intro vor dem Theater, um fünf beginnt Tod einer Hündin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Noch zwei Stunden bis zur Generalprobe. </strong>Zum ersten Mal werden heute alle Routen in Originalzeit ausgetestet. Das Theater brummt. Seit zwei Tagen laufen die Endproben, seit spätestens gestern bekommen wir durchschnittlich vier Stunden Schlaf &#8211; und die Stimmung ist gut!<span id="more-859"></span></p>
<p>Zwanzig vor fünf startet das Intro vor dem Theater, um fünf beginnt <em>Tod einer Hündin</em>, und eine Stunde später teilen sich fünf Routen in Busse, Sonderzüge und Fußwege quer durch Osnabrück&#8230; In diesem Testlauf vor der Premiere morgen abend wird sich zeigen, ob das in zahllosen Sitzungen gestrickte Zeitkonzept, 600 Menschen an verschiedenste außergewöhnliche Orte der Stadt zu transportieren um diese Orte fürs Theater zu entdecken, aufgeht.</p>
<p>Zumindest von künstlerischer Seite steht der Sache nichts im Wege: Vierzehn spannungsvolle, höchst unterschiedliche Produktionen befinden sich auf der Zielgerade zur Premiere. In zwei Stunden geht es los &#8211; und ab morgen sind die Spieltriebe entsichert!</p>
<p><a href="http://www.spieltriebe-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2011/09/D6A5162klein.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-868" title="_D6A5162klein" src="http://www.spieltriebe-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2011/09/D6A5162klein-300x200.jpg" alt="Der Chronist der Winde" width="300" height="200" /></a></p>
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		<title>Der Neue Spieltriebe 4 Video-Trailer</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 12:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28050360?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" width="601" height="338" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Sidney Corbett komponiert die Bühnenmusik zu „Tod einer Hündin“.</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 13:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hot Dog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tod einer Hündin]]></category>
		<category><![CDATA[Michal Majersky]]></category>
		<category><![CDATA[Sidney Corbett]]></category>
		<category><![CDATA[Spieltriebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Polydoros, der hinterhältig ermordete Sohn von Hekabe, irrt körperlos umher und kann unbestattet nicht ins Totenreich. Im Antikenprojekt Tod einer Hündin wird der Geist von Polydoros durch die Bühnenmusik von Sidney Corbett unterstützt. Zu diesem Zweck hat Corbett, Professor für Komposition an der Musikhochschule Mannheim, „Polydoros Echo“ entwickelt und mit Michal Majersky, Konzertmeister im Osnabrücker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Polydoros, der hinterhältig ermordete Sohn von Hekabe, irrt körperlos umher und kann unbestattet nicht ins Totenreich.</strong> Im Antikenprojekt <em>Tod einer Hündin</em> wird der Geist von Polydoros durch die Bühnenmusik von Sidney Corbett unterstützt. <span id="more-770"></span>Zu diesem Zweck hat Corbett, Professor für Komposition an der Musikhochschule Mannheim, „Polydoros Echo“ entwickelt und mit Michal Majersky, Konzertmeister im Osnabrücker Symphonieorchester, für das Antikenprojekt geprobt und verfeinert. Die Bühnenmusik wird die Inszenierung entscheidend bereichern. Zum Abschluss der Routen im Festival wird es eine weitere Uraufführung von Sidney Corbett, <em>Der Weg zu den Wolken</em>, geben.</p>
<p>Wir sind alle auf das Ergebnis gespannt!</p>
<p><a href="http://www.spieltriebe-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_14894.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-777" title="IMG_1489" src="http://www.spieltriebe-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_14894-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Michal Majersky und Sidney Corbett auf der Probe</p>
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		<title>Wo schreibt hier eigentlich&#8230;.</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 13:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hilko Eilts</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;. die Festivalleitung? Diese Frage wurde mir vor einigen Tagen nicht ganz ohne vorwurfsvollen Unterton gestellt, und meine Antwort lautete wahrheitsgemäß: Nirgendwo. Weder von Lillih noch von mir finden sich nennenswerte Einträge. Nicht dass es nichts zu erzählen gäbe, das ganz und gar nicht! Unser erster und einziger Eintrag, gleich zu Festivalbeginn, trug die Überschrift [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230;. die Festivalleitung? Diese Frage wurde mir vor einigen Tagen nicht ganz ohne vorwurfsvollen Unterton gestellt, und meine Antwort lautete wahrheitsgemäß: Nirgendwo. Weder von Lillih noch von mir finden sich nennenswerte Einträge. Nicht dass es nichts zu erzählen gäbe, das ganz und gar nicht! </strong><span id="more-753"></span></p>
<p>Unser erster und einziger Eintrag, gleich zu Festivalbeginn, trug die Überschrift „Auf der Starbahn“ und in der Tat fühlten wir uns damals ein wenig wie in einem Flugzeug, das abflugbereit auf der Landebahn steht, dessen Flugtauglichkeit sich aber erst noch erweisen muss. Gestartet sind wir dann tatsächlich. Jene Schubkraft, die ein Neuanfang verleiht, gab es reichlich, die Flügel verleihende künstlerische Phantasie von Regisseuren, Bühnenbildnern, Kostümbildnern, Schauspielern und Sängern trug <em>Spieltriebe 4</em> in Richtung Theaterhimmel und man kann festhalten: <em>Spieltriebe 4</em> hat den Start geschafft. Wir sind gut unterwegs  in Richtung 2. September 2011.</p>
<p>Aber frei von Turbulenzen und hektisch blinkenden Warnleuchten, von Passagieren, die nicht nur beglückt sind von der Kunstfliegerei, sondern denen zwischendurch auch mal richtig schlecht wird &#8211; frei von all diesen Dingen ist der Flug wahrlich nicht. Und welche Crew kann sich in solch einer Situation schon mit dem ordnungsgemäßen Schreiben des Logbuchs beschäftigen? Aber ab jetzt, hoffentlich, gibt es von uns mehr zu lesen, denn wir nähern uns der Spielzeitpause und ein wenig Ruhe kehrt ein. Aber vorweg noch an dieser Stelle ein gestern im Wochenendjournal der NOZ erschienener Artikel von Ralf Döring, den ich gerade gefunden habe,  mit der schönen Überschrift &#8220;Grüße aus dem Dschungelcamp&#8221;<em> </em>. Beim Besuch von Döring gabs gerade ein Produktionsessen von <em>blogosphereiraq </em>nach einem Rezept von riverbend, der Autorin einer der beiden Blogs, um die sich Liz Rechs Projekt dreht  (Bild: Till Holzapfel):</p>
<p><a href="http://www.spieltriebe-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_23851.jpg"><img class="size-medium wp-image-756 aligncenter" title="IMG_2385" src="http://www.spieltriebe-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_23851-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><em><strong>&#8220;GRÜSSE AUS DEM DSCHUNGELCAMP</strong></em></p>
<p>von Ralf Döring<em><strong><br />
</strong></em></p>
<p><em>Gleich gibt es Linsensuppe. Endlich Pause? Ja und nein. Auf dem Weg zur Sanitätsstation sind Liz Rech und Hilko Eilts tief ins Gespräch vertieft. An den Biertischen vor der Station setzen sie es fort, zusammen mit einer Handvoll anderer junger Männer und Frauen, die dort die Sonne genießen. Aber selbst die Linsensuppe hat mit dem zu tun, was sie hier zusammengebracht hat. Jemand aus dem Team hat sie gekocht, nach einem Rezept der irakischen Bloggerin Riverbend. Der Basis für das Theaterstück „Blogsphere Iraq“, an dem das Team um Rech bis eben geprobt hat, im sogenannten „Schießkino“ auf dem Gelände der Limbergkaserne am Stadtrand von Osnabrück. Dort wird es Anfang September uraufgeführt, wenn das Festival „Spieltriebe 4“ die neue Theatersaison einläutet.</em></p>
<p><em>Bis dahin nennen Rech, Eilts und rund 30 weitere Schauspieler, Musiker, Techniker eine unwirkliche Welt ihr Zuhause. Seit die britische Armee abgezogen ist, dämmert das Gelände seiner Zukunft – auf Verwaltungsdeutsch „Konversion“ – entgegen. In der Zwischenzeit erobert die Natur das Areal zurück: Die Mannschaftsbaracken ducken sich flach unter das Laubdach der alten Bäume, von unten sieht es aus, als wucherten sie zu, weil das Gras nun ohne militärischen Kurzschnitt friedlich wachsen darf. Hinter der Sanitätsstation liegt ein Kirschbaum quer über einen Weg, den vermutlich ein Herbststurm gefällt hat. Er trägt tiefrote Kirschen.</em></p>
<p><em>Die Brache vor der Stadt hat ihre schönen Seiten: Wenn Eilts morgens duscht, blickt er aus dem offenen Fenster in einen dunklen Wald. Andererseits ist es schwierig, hier draußen das Frühstück mit der aktuellen Zeitung abzurunden. „Paradies und grüne Hölle zugleich“, sagt Regisseurin Liz Rech.</em></p>
<p><em>An ihrem derzeit wichtigsten Arbeitsplatz, dem Schießkino, bekommt sie von beidem wenig mit. „Firing in Progress“ warnt die rote Schrift auf einem Leuchtschild über der grauen Stahltür; ein Relikt aus den Tagen, als der Bau noch der Vorbereitung für den Kriegseinsatz diente. Das macht ihn zu einem idealen Ort für ein Stück über den Irak. Die in grob gemalten Silhouetten von Bergketten vermittelten einst den Soldaten eine Ahnung von Gelände, wenn sie hier auf imaginäre Feinde feuerten – die soldatische Ausbildung operiert wie das Theater mit den Mitteln der Illusion. Wenn auch mit etwas anderer Zielsetzung.</em></p>
<p><em>Die sommerlichen Temperaturen bleiben hier ausgesperrt. Es ist kalt, die Luft feucht. An der Rückwand liegen schwarze Decken, mit denen sich die Regisseurin und ihre Assistentinnen und Assistenten gegen die Kälte schützen. „Wir sind immer durchgefroren“, sagt Rech trotzdem. Seit zehn Uhr proben sie und ihr Team hier, mittlerweile ist es halb drei; Rech hat überzogen. Im ganzen Raum verteilen sich Requisiten: ein Kleiderständer, Stühle, Tische mit Laptops, ein Bettgestell aus Eisen, ein Fernrohr, an dem ein roter BH hängt. Und Sand bedeckt den ganzen Boden. „Eine Metapher für den Irak“, sagt die Regisseurin; hier schmiert der Sand mal das Getriebe der Illusionsmaschine Theater. Gleichzeitig bricht er den Schall in dem Raum mit seinen kahlen Wänden . Künstler denken mitunter praktisch wie Soldaten. Nur verfolgen sie ander e Ziele.</em></p>
<p><em>Jetzt lautet es: die Premiere. Der Weg dahin gleicht noch ein wenig denen auf dem Kasernengelände – 130 Seiten Text erfordern einen beherzten Schnitt; „am Ende bleiben vielleicht 20 oder 30 übrig“, sagt Eilts, der nicht nur als Teil eines Dreierteams das Festival organisiert, sondern bei „Blogosphere Iraq“ auch an der Textfassung mitarbeitet. Da erweist sich die Einheit von Arbeitsplatz und Wohnung als hilfreich: Bis spät in die Nacht sitzt das Team manchmal um einen Biertisch im improvisierten Büro.</em></p>
<p><em>Dennis Pörtner holt nach dem Zivildienst die Kasernenhoferfahrung nach. „Angenehm produktiv“ sei die Atmosphäre, und „sehr, sehr angenehm.“ Aber „nach zwei Wochen bin ich dann doch froh, mal wieder außerhalb des Zauns zu sein.“</em></p>
<p><em>Ein wenig erinnert das Leben an eine große Land-WG. Während das „Blogosphere“-Team Linsensuppe isst, kocht sich Marcus Hering in der Küche Nudeln. Wo früher Kranke und Verletzte lagen, wohnen jetzt Schauspieler unter einfachen Bedingungen. „Ich habe keine Probleme, spartanisch zu leben“, sagt Hering. Die gibt es allenfalls, wenn es ums Spülen geht. Damit die beiden Küchen nicht im Chaos versinken, hängt ein Zettel mit Verhaltensregeln an der Wand.</em></p>
<p><em>Offenbar funktioniert das. Von zehn bis zwei und abends von sechs bis zehn wird geprobt, dazwischen lernen die Darsteller ihre Texte. Manchmal grillt die Theater-WG, manche toben sie sich mit einem Abwerfspiel aus, das im Blog zur Inszenierung (blogosphereiraq.wordpress.com) „Four Corner“ genannt wird, manchmal geht’s in die Stadt: am Samstag mal ins Kino, unter der Woche ins Theater am Domhof: Denn dort ist ja die Festival-„Homebase“. Aber das kann man schon mal vergessen, auf diesem abgeschiedenen Posten.&#8221;</em></p>
<p>Die Linsensuppe übrigens war köstlich, gekocht hat sie Kaja Bierbrauer und ausgesehen hat sie so:</p>
<p><a href="http://www.spieltriebe-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_2387.jpg"><img class="size-medium wp-image-757 aligncenter" title="IMG_2387" src="http://www.spieltriebe-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_2387-300x225.jpg" alt="" width="350" height="264" /></a></p>
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		<title>Schulklassen besuchen erste Ablaufprobe</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 09:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Chronist der Winde]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Probenhalbzeit besuchten uns am Montag 36 Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen des Ratsherrengymnasiums in der Gertrudenkirche. Für die Produktion war das ein willkommener Anlass, zum ersten Mal die ersten vier Szenen des Stückbeginns aneinanderzuhängen und auszutesten, wie das Spielprinzip der Inszenierung sich unserem Zielpublikum erzählt. Denn anstatt analog zur Romanvorlage jede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Probenhalbzeit besuchten uns am Montag 36 Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen des Ratsherrengymnasiums in der Gertrudenkirche. Für die Produktion war das ein willkommener Anlass, zum ersten Mal die ersten vier Szenen des Stückbeginns aneinanderzuhängen und auszutesten, wie das Spielprinzip der Inszenierung sich unserem Zielpublikum erzählt. <span id="more-742"></span>Denn anstatt analog zur Romanvorlage jede Figur einem Schauspieler zu zuordnen &#8211; dann gäbe es zum Beispiel je einen Darsteller für den Bäcker José Antonio Maria Vaz als Erzähler, Nelio, jedes Straßenkind von Nelios Rudel und wir hätten ein Ensemble von etwa 25 Darstellern &#8211; entwickelt die Inszenierung von Alexander Frank eine neue Idee:</p>
<p>Als fahrende Theater-Erzähler bauen die drei in der Produktion beteiligten Schauspieler eine Wanderbühne auf – heute in der Gertrudenkirche, morgen im Theater oder in der Schulaula. In ihren Kulissen haben diese drei &#8220;Straßentheatermacher&#8221; einst Nelio gefunden, erwischt von einer verirrten Kugel, die ihm nur noch wenige Nächte Zeit ließ, seine Geschichte zu erzählen. Diese Geschichte erzählen nun die Gaukler José, Antonio und Maria ihrem Publikum weiter.</p>
<p><a href="http://www.spieltriebe-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2011/06/3-einsame-gaukler-try11.mp3">Drei Gaukler haben eine Geschichte zu erzählen</a> (Probenmitschnitt im mp3-Format)</p>
<p>Für die Produktion war dieser Probenbesuch auch deshalb sehr spannend, weil die Akustik des Kirchenraums mit seiner überdurchschnittlich langen Nachhallzeit uns gerade schwer beschäftigt. Mit einem etwa halbgefüllten Zuschauerraum konnten wir ausprobieren, ob es hilft, die Schauspieler in der Gertrudenkirche mit Mikroports zu unterstützen &#8211; die Richtung stimmt, wir werden aber auf jeden Fall bis zur Premiere noch gut zu tüfteln haben.</p>
<p><a href="http://www.spieltriebe-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2011/06/probe-cut1.mp3">Probenmitschnitt 2. Szene</a></p>
<p>Nach einer Stunde auf der Probe bekamen die Schüler die Gelegenheit, im Gespräch mit den Schauspielern Selale Gonca Cerit, Alexandre Pierre, Axel Brauch und dem Regieteam Fragen zu stellen. „Und warum hat Antonio einen Rock an?“ Bühnen- und Kostümbildner David Gonter erklärt: „Diese fahrenden Schauspieler ziehen eben alles an, was sie finden, was schön aussieht und die Aufmerksamkeit ihrer Zuschauer erregt. Aber wer genau welches Kostüm bekommt, steht jetzt noch nicht fest.“</p>
<p><a href="http://www.spieltriebe-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2011/06/Lina-und-Ilka-cut.mp3">Eindrücke von der Probe</a> (Die Schülerinnen Lina und Ilka kurz nach dem Probenbesuch)</p>
<p>Die Schulklassen verabschiedeten sich nach etwa eineinhalb Stunden, im Anschluss arbeitete das Team weiter an den gezeigten Szenen. Spätestens am 1. September 2010 werden die Schüler einen vollständigen Eindruck der Inszenierung bekommen können &#8211; denn zur Generalprobe sehen wir uns wieder &#8230;</p>
<p><a href="http://www.spieltriebe-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2011/06/schüler3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-747" title="Schulklasse" src="http://www.spieltriebe-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2011/06/schüler3-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" /></a></p>
<p><em>Die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse des<br />
Ratsherrengymnasiums zu Besuch in der Gertrudenkirche.</em></p>
]]></content:encoded>
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